Einsatz der Auslandshelfer erfolgreich abgeschlossen

Große Dankbarkeit für Engagement im Nordirak

Nach sechs Wochen haben die freiwilligen Helfer des ASB ihren Nothilfe-Einsatz für syrische Flüchtlinge im Nordirak erfolgreich abgeschlossen. Das dritte und letzte Team ist jetzt aus dem Flüchtlingslager Dormiz zurückgekehrt. Dort hatten die Helfer der ASB-Schnelleinsatzgruppe für Auslandseinsätze (First Assistance Samaritan Teams/FAST) eine Zeltambulanz betrieben und medizinische Nothilfe für syrische Flüchtlinge geleistet.
Finanziell unterstützt wurde der Einsatz vom Auswärtigen Amt und aus Spenden des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft. Der Einsatz war nötig geworden, weil immer mehr syrische Flüchtlinge Zuflucht im Camp Dormiz gesucht haben. Mittlerweile leben dort mehr als 30.000 Menschen. Um die medizinische Versorgung der Flüchtlinge zu gewährleisten, errichten die lokalen Gesundheitsbehörden eine Gesundheitsstation im Flüchtlingslager. Bis zur Fertigstellung der Station hatten die Behörden um internationale Unterstützung gebeten.
Auch die Wormser Samariter hatten Helfer in den Nordirak geschickt. Unter anderem Dr. Gabi Boos, Karlheinz Pfaff und Jan Heitmann waren in verschiedenen Teams aktiv und haben während der sechs Wochen rund 3400 Patienten behandelt. Die Top 5 der behandelten Krankheitsbilder waren Erkältung, Durchfallerkrankungen, Beschwerden am Bewegungsapparat, Wurmerkrankungen und Erkrankungen der Haut. Auffallend viele Kinder, Kleinkinder und Säuglinge, sowie verhältnismäßig viele Schwangere wurden behandelt. Häufig kamen auch Patienten mit Verbrennungen, die sie sich am offenen Feuer bzw. Gaskocher im oder vor dem Zelt zugezogen haben.
Basis der Arbeit in der Ambulanz war das Emergency Health Kit, das gemäß WHO Standard Medikamente und medizinisches Material für die basismedizinische Versorgung von 10.000 Menschen über 3 Monate enthält. „Ich freue mich sehr über die qualifizierte Unterstützung der ASB-Freiwilligen und über die Hilfe, die sie hier geleistet haben“, sagte Dr. Nezar Taib, Generaldirektor für das Gesundheitswesen in der Region Dohuk zum Abschied der Helfer. Auch der deutsche Generalkonsul im Irak, Rolf Ulrich, war zur offiziellen Übergabe der Ambulanz an die lokalen Gesundheitsbehörden gekommen. An diese wurden neben den Zelten auch die noch nicht verordneten Medikamente, ein Ultraschallgerät und natürlich die Patienteninformationen übergeben, um die Arbeit nachhaltig fortsetzen zu können.

 

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