ASB stellt neue Katastrophenschutzeinheit "EVAK" in Dienst

EVAK1 HPBetrieb einer Notunterkunft für bis zu 100 Personen möglich

 

Bis zu 100 unverletzte Personen kann der ASB mit seiner Einheit „EVAK" ab sofort im Evakuierungsfall bis zur Betriebsbereitschaft einer normalen Notunterkunft betreuen. Die Einheit besteht aus insgesamt zwölf Helfern, die im Alarmfall ausrücken, um die Betreuungsstelle in einem festen Gebäude, beispielsweise einer Turnhalle innerhalb von vier Stunden aufzubauen. Konzept und Material hat der ASB nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Um größtmögliche Flexibilität erreichen zu können ist das komplette Material auf Rollcontainern gelagert. Damit ist zusätzlich eine schnelle Verlastung auf die entsprechenden Fahrzeuge des ASB möglich.

Bei der Präsentation der Einheit in Anwesenheit von Oberbürgermeister Michael Kissel, dem für den Katastrophenschutz zuständigen Dezernenten Hans-Joachim Kosubek, der Bereichsleiterin für öffentliche Sicherheit und Ordnung Angelika Zezyk, dem ASB Landesvorsitzenden Oswald Fechner, ASB Kreisvorsitzenden Joachim Köhm und zahlreichen Vertretern des Wormser Modells der Hilfe- und Rettungsdienste konnte der Leiter der Einheit, Georg Kegel jede Menge Material vorzeigen. So etwa die so genannten Disc-O-Betten (Doppelstockbetten), Hygienesets für Männer und Frauen oder Spielmöglichkeiten für Kinder. Außerdem war eine Registrierungsstelle beispielhaft aufgebaut.

Für die Anschaffung sämtlicher Materialien hat der ASB insgesamt 58.000 Euro investiert. 53.000 Euro davon waren Fördergelder des Bundesverbandes, der Restbetrag stammt aus Eigenmitteln. Die Einheit steht ab sofort der Stadt Worms und auf Anforderung auch den benachbarten Kommunen oder dem Landkreis beispielsweise bei einer Hochwasserlage zur Verfügung. Weitere denkbare Szenarien sind notwendige Evakuierungen aufgrund von Bränden oder Unfällen.

ASB Vorsitzender Joachim Köhm freute sich über die finanzielle Förderung durch den ASB Bundesverband, die es möglich gemacht hat, die Einheit in Worms aufzubauen. Nicht ohne Stolz berichtete er, dass der ASB Kreisverband mittlerweile auf über 100 Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz zurückgreifen kann, die sich im Einsatzfall um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt kümmern. Für das Engagement des ASB bedankte sich auch Oberbürgermeister Michael Kissel ausdrücklich. Freiwillige, wie beispielsweise die Helferinnen und Helfer beim ASB, seien eine tragende Säule des Katastrophenschutzes der Stadt, die neue Einheit eine wichtige Ergänzung der bestehenden Strukturen.

 

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