Vom Schüler-Sani zum Katastrophenschutzhelfer

P6203774 HPASB und Gauß-Gymnasium bauen Kooperation aus / Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung zur erweiterten Zusammenarbeit

 

Jede Menge freudestrahlende Gesichter gab es bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen Gauß-Gymnasium und dem ASB. Bereits seit 2010 bilden die Samariter die Schulsanitäter des Gymnasiums aus und sind auch nach dem Lehrgang ständiger Ansprechpartner für Fort- und Weiterbilungen. Nicht selten beginnt eine Karriere im Rettungs- oder Sanitätsdienst mit dem Dienst in der Schule.

So engagieren sich inzwischen zahlreiche Schülersanis ehrenamtlich beim ASB in den Bereichen Sanitätsdienst, Katastrophenschutz oder demnächst auch in der Breitenausbildung. Aufgrund der hohen Nachfrage am Schulsanitätsdienst wurde nun eine Erweiterung der Kooperation vereinbart. Zukünftig gibt es eine erste Informationsveranstaltung und einen „ASB-Schnupperkurs" bereits für die interessierten Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse. In Klassenstufe zehn folgen dann der Schulsanitätsdienst-Lehrgang und anschließend der Dienst in der Schule oder bei schulischen Veranstaltungen. In den weiteren Schuljahren können die bereits ausgebildeten Schüler dann weiterführende Lehrgänge des ASB besuchen. So etwa, den Sanitätsdienstlehrgang, der nach erfolgreichem Abschluss dazu berechtigt, Veranstaltungen oder Sportfeste sanitätsdienstlich zu überwachen. Außerdem werden interessierte Schülerinnen und Schüler für den Einsatz im Katastrophenschutz vorbereitet.
„Das besondere an der Kooperation ist, dass jede Seite etwas gibt.", beschreibt Dirk Beyer, Leiter Breitenausbildung beim ASB die nicht alltägliche Zusammenarbeit. „Die Schule befreit die Schüler für einen Teil der Lehrgangstage vom Unterricht, dafür verzichten aber auch die Schüler für den anderen Teil des Lehrgangs auf ihre Freizeit bzw. schulfreien Tage." Dieses Vorgehen wurde bereits beim letzten Lehrgang erfolgreich umgesetzt. Ein weiterer Vorteil, der vertieften Kooperation: Die Schüler lernen frühzeitig Verantwortung zu übernehmen und sich auch zum Wohl der (Schul-)Gesellschaft zu engagieren.
Durch die weiterführenden Ausbildungen ist die jetzt durch einen Kooperationsvereinbarung schriftlich festgelegte Zusammenarbeit eine „win-win-Situation" für alle Seiten. Nicht zuletzt auch die Bevölkerung profitiert davon, wenn zusätzliche Helferinnen und Helfer des ASB für den Katastrophenschutz in der Stadt zur Verfügung stehen.

 

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